Vorstandswahl2025

Vorstandswahl 2025

Im Folgenden sehen Sie die Kandiat*innenliste zur Neuwahl des Vorstandes auf der Mitgliederversammlung des Paritätischen Sachsen-Anhalt am 20. November 2025 mitsamt den Angaben zu den jeweiligen Personen und deren Ambitionen zur Tätigkeit im zu wählenden Vorstand. Diese Inhalte sind nur zur Verwendung innerhalb des Paritätischen Sachsen-Anhalt und derer Mitgliedsorganisationen gestattet.

Stefanie Arndt (*1986)

Stefanie Arndt (*1986)

Geschäftsführerin Jugendwerk Rolandmühle gGmbH

Kandidatinnenvorschlag  
Vorsitzende / Mitglied im Vorstand

vorgeschlagen von: Jugendwerk Rolandmühle gGmbH

Stefanie Arndt schloss 2010 das Studium „Bachelor Studiengang Fachdolmetscherin für Behörden und Gerichte für Englisch und Französisch (B.A.) ab und belegte anschließend den Masterstudiengang für betriebliche Berufsbildung und Berufsbildungsmanagement an der Universität Otto-von-Guericke Magdeburg, den sie erfolgreich abschloss.

Seit Juni 2014 ist Stefanie Arndt in der Jugendwerk Rolandmühle gGmbH beschäftigt. Unter anderem leitete sie ein ESF-Projekt, war Casemanagerin der „KompetenzAgentur“ und koordinierte das ESF-Projekt „STABIL“ für den Bereich der beruflichen Bildung innerhalb des Jugendwerkes Rolandmühle Burg. Seit Januar 2020 ist Stefanie Arndt als Geschäftsführerin des Jugendwerkes Rolandmühle gGmbH tätig. In ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Jugendwerk Rolandmühle gGmbH erlangte Stefanie Arndt fundierte Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe, der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendberufshilfe sowie Qualitätsmanagement und den damit zusammenhängenden Optimierungs- und Changemanagementprozessen.

Stefanie Arndt engagiert sie sich aktiv im Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit, in der LIGA AG „Schulsozialarbeit“ und dem dazugehörigen Aktionsbündnis. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Landesarmutskonferenz.

Was mir besonders wichtig ist:

Mit großer Überzeugung bewerbe ich mich für den Vorstandsvorsitz bzw. als Mitglied im Vorstand des Paritätischen Sachsen-Anhalt. Der Paritätische steht wie kaum eine andere Organisation für Vielfalt, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit – Werte, die mich seit vielen Jahren persönlich und beruflich begleiten.

Ich bringe langjährige Erfahrung in der sozialen Arbeit sowie in der Gremienarbeit mit. In verschiedenen Funktionen konnte ich sowohl operative Verantwortung übernehmen als auch strategische Entwicklungen mitgestalten.

Dabei war mir stets wichtig, gemeinsam mit anderen tragfähige Lösungen zu finden – im Dialog, auf Augenhöhe und mit dem Blick für das Ganze.

Als Vorsitzende/Vorstandsmitglied möchte ich die Arbeit des Paritätischen aktiv mitgestalten, insbesondere in einer Zeit, in der soziale Organisationen vor großen Herausforderungen stehen: Fachkräftemangel, politische Umbrüche, Finanzierungslücken und ein wachsender Bedarf an sozialen Dienstleistungen erfordern klare Positionen und entschlossenes Handeln. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir als Verband weiterhin eine starke Stimme für unsere Mitgliedsorganisationen und für die Menschen sind, für die wir arbeiten.

Dabei ist mir besonders wichtig:

  • die Stärkung der verbandlichen Demokratie und Mitwirkung,
  • eine offene, transparente und respektvolle Kommunikation auf allen Ebenen,
  • die strategische Weiterentwicklung unserer Strukturen im Sinne unserer Mitglieder,
  • ein klares gesellschaftspolitisches Profil im Sinne der Parität: offen, vielfältig und solidarisch.

Ich bin überzeugt: Der Paritätische lebt durch die Menschen, die sich einbringen. Ich möchte Verantwortung übernehmen, Impulse geben und gemeinsam mit Ihnen daran arbeiten, dass wir unsere Grundwerte weiter mit Leben füllen.

Ich freue mich über Ihre Unterstützung und das Vertrauen in meine Kandidatur.

Ralf Böse (*1964)

Ralf Böse (*1964)

Geschäftsführender Vorstand Jugendförderungszentrum Gardelegen e.V

Kandidatenvorschlag  
Vorsitzender / Mitglied im Vorstand

vorgeschlagen von:

  • Jugendförderungszentrum Gardelegen e.V.
  • Stendaler Fernsehen, Offener Kanal
  • Kunstplatte e.V. Stendal
  • GVS Gemeinnütziger Verein für Sozialeinrichtungen Blankenburg
  • Sozialzentrum Bode e.V.

Ralf Böse hat 1988 sein Studium zum Ingenieurpädagogen abgeschlossen. Danach war er bis 1994 als Lehrkraft für berufspraktischen Unterricht an der Berufsschule und dem VHS Bildungswerk Gardelegen tätig. Bis 2006 war Ralf Böse Leiter der Bildungsstätte und ab 2006 geschäftsführender Vorstand des Jugendförderungs-zentrums Gardelegen e.V.

Ralf Böse ist seit 2004 Mitglied und seit 2012 stellvertretender Vorsitzender im Vorstand des Paritätischen Sachsen-Anhalt. Er ist Mitglied des Finanzausschusses des Vorstandes sowie der Beitragskommission.

Ralf Böse vertritt den Verband seit Mitte 2024 im Verbandsrat des Gesamtverbandes, bringt dort Anliegen und Themen aus Sachsen-Anhalt ein und sorgt für eine Rückkopplung bundesweiter Impulse in den Verband.

Was mir besonders wichtig ist:

Als Vorsitzender/Mitglied des Vorstandes möchte ich die strategische Ausrichtung des Paritätischen Sachsen-Anhalt auch weiterhin aktiv mitgestalten. Dabei sind für mich unser Leitbild und der Corporate Governance Kodex eine feste Grundlage.  Meine langjährigen Erfahrungen als Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender möchte ich gern weiter einbringen.

Wofür ich stehe: 

  • Starker Zusammenhalt: Ich setze mich dafür ein, dass wir in unseren verbandlichen Gremien einen offenen, respektvollen und transparenten Austausch pflegen – über alle sozialen Bereiche hinweg.
  • Gehör für alle: Jede Mitgliedsorganisation soll sich wahrgenommen fühlen. Ich verstehe mich als Ihr Sprachrohr und vertrete Ihre Anliegen mit Nachdruck.
  • Starke öffentliche Stimme: Mit meiner Arbeit setze ich mich dafür ein, dass  unser sozialpolitisches Gewicht sichtbarer gemacht und den Mehrwert unserer Arbeit klar nach außen getragen wird – z.B. mit Kampagnen wie „Soziale Arbeit ist WERT:VOLL. Machen wir. Zusammen!“.
  • Einfluss auf Politik: Mit meiner Arbeit werde ich darauf hinwirken, dass unsere Themen und Positionen bei Gesetzesvorhaben von Land und Bund Gehör finden.

Ich möchte im Vorstand Verantwortung übernehmen, um Sie bestmöglich zu vertreten. Dafür bitte ich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Martin Schreiber (*1958)

Martin Schreiber (*1958)

Rentner

Kandidatenvorschlag  
Vorsitzender / Mitglied im Vorstand

vorgeschlagen von:  Lebenshilfe für behinderte Menschen e.V. – Region Stendal

Martin Schreiber schloss 1983 ein Studium als Diplom-Sozialpädagoge ab. Anschließend war er in leitenden Funktionen in verschiedenen Einrichtungen, vorwiegend im Bereich für geistig-, körper- und seelisch behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene tätig.

Seit 2010 war er Leiter des Wohnverbundes der Lebenshilfe für behinderte Menschen e.V., Region Stendal und übernahm im Januar 2016 die Geschäftsführung des Vereins. Seit dem 30.06.2024 befindet sich Martin Schreiber im Ruhestand. Er ist weiterhin als Mitglied der Lebenshilfe für behinderte Menschen e.V., Region Stendal, aktiv.

Martin Schreiber ist seit 2016 Mitglied des Vorstandes des Paritätischen Sachsen-Anhalt. Im Februar 2025 übernahm er den Vorstandsvorsitz. Er ist weiterhin aktiv in der Trägerversammlung „Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen“ des Paritätischen Sachsen-Anhalt.

Als Mitglied und Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der WfBM Sachsen-Anhalt (LAG WfbM) ist er auch Mitglied im Präsidium der Bundesarbeitsgemeinschaft der WfbM (BAG WfbM).

Als Mitglied im Beirat der Leistungserbringer der Bundesvereinigung der Lebenshilfe vertritt er auch hier die Belange von Menschen mit Behinderung. In der Träger-gemeinschaft Eingliederungshilfe e.V. (TVE) engagiert er sich als Gastmitglied.

Martin Schreiber bringt seine vielseitigen fachlichen Kenntnisse und seine praktischen Erfahrungen in der Organisation und Steuerung sozialer Arbeit ein, nutzt dabei auch seine Kontakte in die politischen Ebenen und die diversen Wohlfahrts-verbände der LIGA. Seine beruflichen Erfahrungen und sein Wissen als Supervisor, Leitungsfachkraft, Enneagramm-Lehrer und Organisationsberater stellt er uneinge-schränkt ehrenamtlich gerne zur Verfügung. Seine Leidenschaft und sein Engagement gelten besonders den Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf.

Was mir besonders wichtig ist:

  • Einsatz für den Erhalt der Vielfalt und der Unterschiedlichkeit paritätischer Mitgliedsorganisationen;
  • Sozialer Zusammenhalt in der Gesellschaft mit wertvoller Sozialarbeit, die von der Öffentlichkeit uneingeschränkt anerkannt, wertgeschätzt und dauerhaft als notwendig erachtet wird;
  • Keine Ausgrenzung von benachteiligten Menschen;
  • Erhalt und Ausbau gemeinnütziger Organisationen und Strukturen;
  • die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe in Sachsen-Anhalt und damit Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Freizeit erhalten, ausbauen oder ermöglichen.

 

Sven Baumgarten (*1972)

Sven Baumgarten (*1972)

Landesgeschäftsführer, Arbeiter-Samariter-Bund – Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Kandidatenvorschlag 
Mitglied des Vorstandes

vorgeschlagen von: Arbeiter-Samariter-Bund – Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Seit 1994 ist er aktives Mitglied im Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Sachsen-Anhalt e.V. Sein beruflicher Werdegang ist seitdem eng mit dem ASB und den Werten der Freien Wohlfahrtspflege verbunden.

Im Jahr 1995 begann er seine Tätigkeit als Rettungssanitäter beim ASB-Regionalverband Halle/Saalkreis e.V. In den folgenden Jahren qualifizierte er sich zum Rettungs- und Lehrrettungsassistenten. Im Dezember 2001 wechselte er an die Landesrettungsschule der DRK- und ASB-Landesverbände Sachsen-Anhalt gGmbH in Halle (Saale), wo er zunächst als Lehrer, später als Schulleiter und schließlich als Geschäftsführer tätig war.

Im Jahr 2009 schloss er berufsbegleitend das Studium zum Diplom-Betriebswirt (VWA) erfolgreich ab und erweiterte damit seine betriebswirtschaftlichen Kompetenzen in den Bereichen Führung, Organisation und Rechnungswesen. Diese Qualifikation bildete eine wesentliche Grundlage für seine späteren Leitungsfunktionen.

Während seiner fast zwanzigjährigen Tätigkeit an der Landesrettungsschule war er maßgeblich an der Einführung der Notfallsanitäter-Ausbildung in Sachsen-Anhalt beteiligt. Er verantwortete die Eröffnung eines zweiten Schulstandortes in Magdeburg und setzte sich erfolgreich für den Einsatz moderner Simulationstechnik zur praxisnahen Ausbildung ein. Im Jahr 2018 schloss er zudem sein Masterstudium in Medizinpädagogik an der SRH Hochschule für Gesundheit in Gera ab.

Seit November 2021 ist Sven Baumgarten Landesgeschäftsführer des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt. In dieser Funktion vertritt er einen der großen Mitgliedsverbände des Paritätischen und engagiert sich aktiv für den Erhalt und Ausbau der sozialen Infrastruktur im Land.

Sein verbandspolitisches Engagement bringt er seit 2023 auch als ehrenamtliches Mitglied der Beitragskommission des Paritätischen Sachsen-Anhalt ein. Die damit verbundenen Einblicke in die innerverbandlichen Strukturen und Entscheidungsprozesse haben seinen Wunsch bestärkt, sich künftig auch im Vorstand für die Belange der Mitgliedsorganisationen einzusetzen.

Sven Baumgarten steht für langjährige Erfahrung in der Leitung von Einrichtungen der sozialen Daseinsvorsorge, für verlässliche Gremienarbeit sowie für ein wertebasiertes, lösungsorientiertes Handeln im Sinne der Mitgliedsorganisationen. Er möchte mit seiner Expertise und seinem Engagement zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Paritätischen Sachsen-Anhalt beitragen.

Was mir besonders wichtig ist:

Soziale Gerechtigkeit ist kein abstrakter Begriff – sie beginnt ganz konkret vor Ort: in der Kita, im Jugendclub, im Schulranzen eines Kindes oder im leeren Platz am Mittagstisch.“

Als Landesgeschäftsführer des ASB Sachsen-Anhalt e.V. vertrete ich einen Wohlfahrtsverband, der in besonderer Weise in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert ist. Für mich ist diese Arbeit nicht nur ein Aufgabenfeld, sondern ein zentraler Baustein sozialer Verantwortung – und damit auch ein persönliches Herzensanliegen.

Gerade in einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt, das in vielen Regionen von demografischem Wandel, Kinderarmut und ungleichen Bildungschancen geprägt ist, sehe ich es als eine der wichtigsten Aufgaben der Freien Wohlfahrtspflege, junge Menschen zu schützen, zu stärken und ihnen gerechte Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Strukturen, engagierte Fachkräfte und gesellschaftliche Solidarität. Die Träger der Freien Wohlfahrtspflege leisten hierzu einen unverzichtbaren Beitrag – durch Betreuung, Bildung, Teilhabeprojekte und niedrigschwellige Hilfen.

Ich setze mich dafür ein, dass diese Arbeit nicht nur erhalten bleibt, sondern gestärkt wird. Ich möchte im Vorstand des Paritätischen Sachsen-Anhalt dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für Kinder- und Jugendhilfe aktiv mitzugestalten – finanziell, politisch und fachlich.

Dabei ist für mich klar: Wer die nächste Generation stärkt, investiert in den gesellschaftlichen Zusammenhalt von morgen.

Michael Hauschild (*1954)

Michael Hauschild (*1954)

Geschäftsführer Pegasus soziale Dienstleistungen gGmbH Vorstand Pegasus Sachsen-Anhalt e.V.

Kandidatenvorschlag 
Mitglied im Vorstand

vorgeschlagen von: Pegasus soziale Dienstleistungen gGmbH Lutherstadt Eisleben

Michael Hauschild ist gebürtiger Staßfurter und lebt dort mit seiner Familie bis heute Nach dem erfolgreichen Studium an der Technischen Hochschule Magdeburg (Dipl. Ing. Ök.) war er als Geschäftsführer in verschiedenen Firmen und sozialen Organisationen tätig.

Seit 2012 ist Michael Hauschild Vorstand/Geschäftsführer des Pegasus Sachsen-Anhalt e.V., seit 2023 Geschäftsführer der Pegasus Soziale Dienstleistungen gGmbH. Beide Organisationen widmen sich der sozialen Betreuung, der Hilfe zur Selbsthilfe für benachteiligte Bürgerinnen und Bürger sowie der Integration, Betreuung und  Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten, der Förderung von Erziehung und Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie der Betreuung und Begleitung von älteren Menschen in Sachsen-Anhalt.

Michael Hauschild ist mit beiden Organisationen eng in das Paritätische Netzwerk in der Region Süd eingebunden und bringt seine Erfahrungen aktiv in die Kreisgruppenarbeit ein. Mit verschiedenen Projekten, wie z.B. der Quartiersentwicklung im Sozialraum, der Förderung des Ehrenamtes, durch Nachbarschafts-, bzw. Patenschaftsprojekte leistet er einen wichtigen Beitrag zur   Vernetzung verschiedenster Akteure im Landkreis Mansfeld-Südharz und im Landkreis Salzlandkreis.

Michael Hauschild ist politisch sehr engagiert. Er ist Mitglied der SPD, Mitglied des Stadtrates sowie langjähriger Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion Staßfurt, Mitglied im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Staßfurt und Mitglied im Sozialausschuss.

Was mir besonders wichtig ist:

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit und Solidarität. Insbesondere die Themen Migration, Gesundheit, Teilhabe, Pflege, und Demokratieförderung stehen im Mittelpunkt meines Wirkens. Menschen zu begleiten und zu unterstützen, die Schutz und Hilfe suchen, ihnen ein Umfeld zu schaffen, in dem sie wachsen und sich entfalten können – Veränderungen bewirken und Hoffnung schenken – sind für mich von besonderer Bedeutung.

Als Mitglied des Vorstandes des Paritätischen möchte ich meine Erfahrungen für die Ziele des Paritätischen und die Stärkung sozialer Belange aktiv einbringen.

Martina Richter (*1968)

Martina Richter (*1968)

Vorstand Volkssolidarität Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Kandidatinnenvorschlag 
Mitglied im Vorstand

vorgeschlagen von:

  • Volkssolidarität Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
  • Volkssolidarität habilis gGmbH
  • habilis-gGmbH
  • Volkssolidarität Spätsommer gGmbH

Martina Richter engagierte sich seit 1995 ehrenamtlich in verschiedenen Strukturen des Landesverbandes der Volkssolidarität. Seit 2011 ist sie hauptamtlich beim Landesverband der Volkssolidarität Sachsen-Anhalt tätig. Hier leitete sie bis 2023 die Regionalverbände Magdeburg-Jerichower Land sowie Ohre-Börde. Seit September 2023 ist sie Vorsitzende der Volkssolidarität – Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

Seit 2011 ist sie Mitglied und seit 2012 Vorsitzende des Beirates der Paritätischen Kreisgruppe Magdeburg. Seit 2021 ist sie Mitglied im Vorstand des Paritätischen Sachsen-Anhalt und stellv. Vorsitzende.

Was mir besonders wichtig ist:

Mit meiner Kandidatur als Mitglied des Vorstandes im Paritätischen Sachsen-Anhalt will ich mich für die vielfältigen Interessen der sozialen Arbeit einsetzen. Dabei liegt mir besonders die Pflege sowie die Arbeit mit älteren Menschen am Herzen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte optimiert werden, um eine würdevolle Betreuung und Unterstützung für ältere Menschen sicherzustellen. Darüber hinaus ist es mir ein großes Anliegen, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Einen weiteren Schwerpunkt meiner Arbeit lege ich auf die Weiterentwicklung und Stärkung der Kindertagesstätten.

Angesichts sinkender Kinderzahlen in vielen Regionen ist es besonders wichtig, innovative Konzepte zu entwickeln, um die vorhandenen Ressourcen effizient zu nutzen und die Qualität der Betreuung auf hohem Niveau zu halten.

Ich lege großen Wert auf die Gestaltung einer effektiven Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern des Paritätischen und seiner Organe. Dabei ist mir besonders wichtig, die Vernetzung und den Austausch innerhalb des Verbandes zu stärken, um gemeinsame Interessen noch besser vertreten zu können. Insbesondere bei der Bewältigung aktueller Gesetzgebungsverfahren will ich mich dafür einsetzen, dass die Interessen der Mitglieder aus den Bereichen Altenhilfe, Kindertagesstätten sowie weiterer sozialer Arbeitsfelder gewahrt und aktiv in die politische Diskussion eingebracht werden.