NewsGemeinsames Wahlforum zur Landtagswahl: Soziale Zukunft Sachsen-Anhalts im Mittelpunkt

Gemeinsames Wahlforum zur Landtagswahl: Soziale Zukunft Sachsen-Anhalts im Mittelpunkt

Wie kann Sachsen-Anhalt sozial, demokratisch und zukunftsfest gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Wahlforums zur kommenden Landtagswahl, zu dem der DGB, der Paritätische Sachsen-Anhalt, die AWO, der Kinder- und Jugendring, der Verband für Erwachsenenbildung, Arbeit & Leben und der Landesfrauenrat am 18. Juni eingeladen hatten.

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zusammen, um mit den Spitzenkandidierenden beziehungsweise Vertreterinnen und Vertretern der eingeladenen Parteien ins Gespräch zu kommen. Im Speeddating-Format stellten sich CDU, SPD, DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und BSW den Fragen der anwesenden Verbände, Organisationen und Gäste. Die Mitglieder des Paritätischen Sachsen-Anhalt hatten im eigenen Themenraum exklusiv die Möglichkeit, eigene Fragen an die Kandidierenden zu richten und ihre Perspektiven aus der sozialen Praxis einzubringen. Antje Ludwig, Landesgeschäftsführerin des Paritätischen Sachsen-Anhalt, moderierte diese Gesprächsrunde.

Im Zentrum der Diskussion standen die derzeitigen sozialen und politischen Herausforderungen des Landes: die angespannte finanzielle Situation von Land und Kommunen, die Sicherung sozialer Infrastruktur, Bildungsgerechtigkeit, Pflege, Fachkräftegewinnung, gleichwertige Lebensverhältnisse und der gesellschaftliche Zusammenhalt sowie die Bedrohung der Arbeit sozialer Einrichtungen durch die AfD. Deutlich wurde: Sachsen-Anhalt steht vor schwierigen Jahren, in denen soziale Arbeit, demokratische Kultur und die Sicherung verlässlicher Rahmenbedingungen für freie Träger von besonderer Bedeutung sind.

Trotz unterschiedlicher politischer Antworten betonten die Beteiligten die Bedeutung sozialer Arbeit für ein funktionierendes Gemeinwesen. Für den Paritätischen bleibt klar: Wer den sozialen Zusammenhalt stärken will, muss die Arbeit der gemeinnützigen Träger, Einrichtungen und Dienste verlässlich absichern und demokratische Verantwortung ernst nehmen. Darin waren sich alle einig.