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Der demografische Wandel, insbesondere die immer älter werdenden Menschen in unserer Gesellschaft, stellen die Pflegebranche in den kommenden Jahren vor vielfältige Herausforderungen. Im Rahmen der PARITÄTISCHEN Fachveranstaltung „Pflege im demografischen Wandel - Potentiale von Sozialraumorientierung und kommunaler Steuerung“ haben am 12. November 2015 im Halberstädter Rathaussaal 50 Akteure Vertreter der Pflegeanbieter, der Kommunen sowie der Offenen Altenhilfe über die künftige demographie- und bedarfsgerechte Gestaltung von Pflege- und Unterstützungssettings diskutiert.

Moritz Schnitger von der Universität Potsdam stellte zunächst Ergebnisse der von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie „Kommunale Gestaltungsmöglichkeiten bedürfnisorientierter Pflegestrukturen“ vor. Dabei wurden mehrere kommunale Steuerungsansätze identifiziert, die einen adäquaten Pflege-Mix begünstigen.



Hans-Jürgen Villard und Martin Lehwald (Stadt Magdeburg) beleuchteten die Sozialräumliche Pflege als neue Aufgabe kommunaler Daseinsvorsorge aus verschiedenen Blickwinkeln und stellten am Beispiel der Landeshauptstadt Magdeburg mögliche Handlungsoptionen anhand des Netzwerks Gute Pflege Magdeburg vor.

Sich ableitende Folgerungen für künftige Wohn- und Versorgungsformen sowie den Ansatz der Quartiersentwicklung stellte Ursula Kremer-Preiß vom Kuratorium Deutsche Altershilfe vor. Dabei wurde auch deutlich, dass die Diskussion zu künftigen, sozialraumorientierten Versorgungssettings kein ambulant statt stationär meinen kann, sondern dass es um ein ausgewogenes Verhältnis der vor Ort notwendigen Angebote geht.  

Abschließend richtete Dieter Klein, Vorsitzender des Demografiebeirates Sachsen-Anhalt den Blick auf kreative Beispiele der Bewältigung des Demografischen Wandels und ging dabei unter anderem auf multifunktionale Nutzungsansätze wie Multiple Häuser ein.
  
Im Rahmen der Fachveranstaltung wurde deutlich, dass das Thema der sozialraumorientierten Pflegeplanung als auch die Klärung der Rolle der Kommunen in diesem Zusammenhang unabdingbar mit einer zukunftsfesten Gestaltung von Pflege- und Betreuungssettings verbunden ist. Klare Botschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachveranstaltung war, dass diese Diskussion auch verstärkt von den Kommunen selbst angestoßen werden sollte und überdies ähnliche Veranstaltungen auch in den anderen Regionen Sachsen-Anhalts durchzuführen wären. 

 
Für Rückfragen wenden Sie sich gern an:


Marcel Kabel
Referat Altenhilfe und Pflege
Telefon: 0391- 6293 508
e-mail: mkabel@paritaet-lsa.de

Gabriele Haberland
Regionalstelle Mitte-West
Telefon: 0391 – 6293371
e-mail: ghaberland@paritaet-lsa.de


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