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Finanzierung, Betriebswirtschaft, Recht

Kirstin Röhl
Referat Recht und Finanzierung
Martin Jahn
Referent Betriebswirtschaft und Finanzierung

Die Stärkung der gemeinwohlorientierten Dienstleistungen und Angebote und ihre verlässliche Finanzierung ist ein Schwerpunkt unserer verbandlichen Arbeit. Steigender Kostendruck, langsame und bürokratische Verwaltungsentscheidungen und sich schnell verändernde Bedarfe stellen hohe Anforderungen an unsere über 1700 Mitgliedseinrichtungen. Der Verband unterstützt sie durch Interessenvertretung von Mitgliedergruppen, Austausch, Vernetzung, Beratung und Fachinformation.

Die Referenten im Team Finanzierung führen rechtliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse zusammen und verbinden sie mit den jeweiligen (Fach)Referaten - die Mitgliedsorganisationen profitieren von dieser konzentrierten Energie und Kompetenz.

Dabei greifen die Referenten im Team Finanzierung auf Kenntnisse zurück, die sie durch die Einbindung in die überörtlichen Aufgaben des Verbandes und seiner Vernetzung mit der Bundesebene erwerben. Außerdem sind sie verbunden mit den regionalen Vertretungen und den fachspezifischen Versammlungen der Trägergruppen. Dadurch ist eine qualifizierte Vertretung in den landesweiten Gremien und Kommissionen, umfassende Informationsweitergabe, Qualifizierung in entgeltrelevanten Bereichen, dienstleistungsorientierte und zeitnahe Beratung und Begleitung in betriebswirtschaftlichen und finanziellen Belangen für die Mitgliedsorganisationen des Landesverbandes Sachsen-Anhalt möglich.

Servicebereiche

 

 

Sabine Mantei
Ihre Ansprechpartnerin für Tarifangelegenheiten

Die Attraktivität als Arbeitgeber und die Anerkennung tarifgerechter Mitarbeiterentgelte bei der leistungsgerechten Entgeltfindung sozialer Dienstleistungen steht für viele unserer Mitglieder im Vordergrund. Deshalb kümmert sich der Landesverband auch verstärkt um die Weiterentwicklung seines Arbeitgeberverbandes.

Die Paritätische Tarifgemeinschaft wurde als Arbeitgebervereinigung von Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN und anderer Wohlfahrtsverbände 1993 in Berlin gegründet. 19 soziale Unternehmen sind inzwischen Mitglied in Sachsen-Anhalt. Die Gründung einer eigenständigen Arbeitgebervereinigung im Landesverband war notwendig, weil weder die Satzung des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes noch die Satzung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt vorsehen,  Arbeits-, Entgelt- und Sozialbedingungen der beschäftigten Arbeitnehmer in den Mitgliedsorganisationen durch Tarifverträge als Verbandsaufgabe zu regeln.

Diese Regelungen durch ein einheitliches Tarifrecht werden erst durch eine solche Vereinigung für Mitglieder möglich. Die PTG nimmt stellvertretend für ihre Mitglieder und in deren Auftrag alle Aufgaben einer koalitionspolitischen Vereinigung wahr. Dabei istes nicht immer leicht,die Arbeitgeberinteressen in der Sozialwirtschaftmit den Arbeitnehmerinteressen zusammenzubringen.

Die tarifvertragliche Regelung der Arbeits-, Entgelt- und Sozialbedingungen soll einerseits den spezifischen Anforderungen gemeinnütziger sozialer Unternehmen entsprechen, andererseits die Attraktivität als Arbeitgeber bei der Gewinnung und Förderung qualifizierter Arbeitnehmer/innen durch Leistungs-, Verantwortungs- und Motivationsanreize erhalten und steigern.

Die Paritätische Tarifgemeinschaft PTG unterstützt mit einem speziell für die Sozialwirtschaft zugeschnittenen Tarifvertrag die Arbeits- und Vergütungsbedingungen der Mitgliedsunternehmen und sie haben damit einen Vorteil bei der Refinanzierung durch entsprechende Leistungsentgelte.

Das ist auch einer der Gründe, diesen Tarifvertrag anzupassen und der PTG einen Entwicklungsschub zu geben: durch die jetzige und in allen SGB-Bereichen zu erwartende Rechtsprechung zur Anerkennung tarifgerechter Mitarbeiterentgelte bei der leistungsgerechten Entgeltfindung sozialer Dienstleistungen haben Mitglieder des Verbandes mehr als bisher ein erhöhtes Interesse an der Tarifgemeinschaft.

Außerdem gehören zu den Entscheidungen von Fachkräften für einen Arbeitgeber insbesondere auch, ob und welche verbindlichen Regelungen er im Bereich des Arbeits-, Entgelt- und Sozialbedingungen für seine Arbeitnehmer/innen vereinbart hat.
Mit der zunehmend schwieriger werdenden Akquise von Fachkräften wird sich deshalb das Interesse unserer Verbandsmitglieder an einer Tarifbindung erhöhen.

Um diesen Anforderungen noch besser gerecht zu werden, müssen das Tarifwerk und die weiteren Leistungen der PTG in den kommenden Monaten weiter entwickelt und an die Vergütungshöhen des öffentlichen Dienstes Stück für Stück angenähert werden.
Die PTG bietet hierfür einen speziell zugeschnittenen Tarifvertrag – passgenau, flexibel und angemessen.

Mit dem Beitritt zur PTG übertragen die Mitgliedseinrichtungen ihre eigene Regelungskompetenz im Bereich der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen an die Arbeitgebervereinigung. Damit überlassen sie kompetenten Fachleuten in Sachen Arbeits- und Sozialrecht die Auseinandersetzung mit den Gewerkschaften, die sie ansonsten selber auszutragen hätten. Der Landesverband wird diese Entwicklungsaufgaben unterstützen, weil Arbeitgebervereinigungen zu den einflussreichsten Organisationen in der Bundesrepublik gehören und in allen Fragen, die das Arbeits- und Sozialrecht, die Arbeitsmarktpolitik, die Berufspolitik, die Bildungspolitik und die allgemeine Gesellschaftspolitik betreffen, Einflussmöglichkeiten auf die Gesetzgeber und die Verwaltungen haben. Die PTG wird hier für Sachsen-Anhalt eine wichtige zusätzliche Kraft des Verbandes sein, der selbst für seine Mitglieder nicht tariffähig (und in diesen Fragen nicht verhandlungsfähig) ist. Das hätte eine wichtige Bedeutung auch für jene Unternehmen, die nicht selbst Mitglied in der PTG werden können oder wollen.

Für diese Aufgaben und für weitere Dienstleistungen, wie Fachgespräche, Workshops, Beratungen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner in der  Geschäftsstelle Berlin zur Verfügung.

http://www.ptg-berlin.org/ansprechpartner/

Sabine Mantei, Mitglied der Tarifkommission der PTG, steht Ihnen für alle Fragen zum Tarifwerk und zur derzeitigen Entwicklung des Rahmentarifvertrages zur Verfügung.

Wenn diese Entwicklung zu einem Zuwachs an Mitgliedern der PTG führt, könnte der Verband auch ähnlich wie andere Wohlfahrtsverbände für diese Gruppe gemeinsam höhere Leistungsentgelte verhandeln und deren Ergebnisse möglicherweise auf andere Mitglieder des Verbandes übertragen.