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Den Ausschluss des Vereins LEO e.V. aus dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband hat der Vorstand des PARITÄTISCHEN Sachsen-Anhalt in seiner heutigen Sitzung einstimmig und mit sofortiger Wirkung beschlossen

Grundlage hierfür bildete die nochmalige umfassende Prüfung der öffentlich zur Verfügung stehenden Informationen sowie eine Stellungnahme des LEO e.V. Der Vorstand hat in seiner Gesamtwürdigung einzelner Sachverhalte festgestellt, dass dem Verband die Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft nicht zuzumuten ist. Durch diskriminierende Äußerungen in Bezug auf die sexuelle Orientierung von Menschen  schadet LEO e.V. dem Ansehen des Verbandes.

Der Vorsitzende des PARITÄTISCHEN, Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt, betont: „Der Vorstand lehnt jegliche Abwertungen, Herabsetzungen und Diskriminierungen homosexueller Orientierungen und  Emanzipationsbestrebungen ab. Wer Homosexualität, gleichgeschlechtliche Lebensformen und Feminismus  als neurotisch, gestört und negativ dargestellt, verletzt diese Menschen in ihrer Würde und Persönlichkeit massiv. Das schadet auch unseren Interessen als Verband.“

Darüber hinaus hat der Vorstand festgestellt, dass LEO e.V. innerverbandliche Verpflichtungen missachtete und auch deshalb aus verschiedenen Gründen die satzungsmäßige Grundlage für eine Mitgliedschaft entfallen ist.

Magdeburg, den 25. März 2014

Für Rückfragen rufen Sie gern an:

Dr. Gabriele Girke – Landesgeschäftsführerin
Deutscher PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband,Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Telefon: 0391 – 6293420
Mail: ggirke@paritaet-lsa.de