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Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt (BSVSA) protestiert gegen Kürzung des Blindengeldes und startet Unterschriftenaktion

Die Pläne der Landesregierung sehen vor, das Blinden- und Gehörlosengeld um fünf Millionen Euro zu kürzen. Das entspräche rund 35 % der bisherigen Leistungen.  Blinden- und Gehörlosengeld erhalten blinde, hochgradig sehbehinderte und gehörlose Menschen als Nachteilsausgleich für behinderungsbedingten Mehraufwand. Es soll ihnen ermöglichen, im Rahmen ihrer verbliebenen Fähigkeiten ein selbstbestimmtes Leben zu führen und am Leben der Gemeinschaft teilzunehmen.

Der BSVSA lehnt diese Pläne als unsozial, sachlich unbegründet und willkürlich ab. Sie widersprechen den vollmundigen Bekenntnissen der Regierung zur Inklusion und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und erschüttern das Vertrauen der Betroffenen in die Verlässlichkeit der Landespolitik.

Neben Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff, Demonstrationen vor dem Landtag und zahlreichen Pressemitteilungen macht der Verband auf seine Lage aufmerksam. Weitere Informationen, sowie eine Unterschriftenaktion, erhalten Sie auf der Seite http://www.bsvsa.org

Für Rückfragen rufen Sie gern an:

Romy Kauß

Referentin für Gesundheit und Selbsthilfe
Tel.: 0391 - 62 93 511
Mail: rkauss@paritaet-lsa.de