Altenhilfe und Pflege
14.11.2011
Scharfe Kritik des Paritätischen an Plänen der Koalition zur Pflegereform
ls enttäuschend und absolut unzureichend bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband den Koalitions-Kompromiss zur Reform der Pflege. Scharfe Kritik übt der Verband insbesondere an den Plänen zur Einführung einer privaten Pflege-Zusatzvorsorge. Zur Stabilisierung der Finanzen in der Pflege fordert der Paritätische die Einführung einer Bürgerversicherung.→ weiterlesen
27.10.2011
Grundsicherung im Alter: Paritätischer warnt vor explosiver Zunahme der Altersarmut und fordert Mindestrente
Als zutiefst besorgniserregend bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur aktuellen Entwicklung der Grundsicherung im Alter. Der Verband warnt vor einem explosionsartigen Anstieg der Altersarmut und fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung.→ weiterlesen
05.10.2011
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Paritätischer legt Konzept zur Unterstützung pflegender Angehöriger vor
Ein eigenes Konzept für ein Familienpflegegeld zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf präsentierte der Paritätische Wohlfahrtsverband heute in Berlin. In Anlehnung an das Elterngeld sieht das Konzept einen Rechtsanspruch auf Freistellung vom Arbeitsplatz und eine staatliche Lohnersatzleistung vor. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, sich mit dem Vorschlag ernsthaft auseinanderzusetzen und im weiteren Gesetzgebungsverfahren für ein Familienpflegezeitgesetz zu berücksichtigen.→ weiterlesen
27.09.2011
Studie: Stationärer Pflegemarkt im Wandel - Gewinner und Verlierer 2020
Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat letzte Woche die Studie "Stationärer Pflegemarkt im Wandel - Gewinner und Verlierer 2020" vorgestellt. Die Autoren Peter Lennartz und Hans Kersel führen in der Studie aus, dass Pflegeheime immer häufiger in die Insolvenzfalle geraten, in den nächsten 10 Jahren die Ausfall- und Insolvenzwahrscheinlichkeit noch aufgrund überalterter Immobilien, einer Zunahme des Wettbewerbs, des Vormarsches von alternativen Wohnformen, der Kreditproblematik, Lohnkostensteigerungen und des Wettbewerbes um Pflegefachkräfte zunehmen werde.→ weiterlesen
23.09.2011
Paritätischer fordert Ende der Koalitions-Kakophonie und ermahnt Koalition zum Handeln
Ein sofortiges Ende der Koalitions-Kakophonie zur Reform der Pflegefinanzierung fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband. Die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers, bis auf weiteres kein eigenes Konzept zur Pflegereform vorzulegen, sei ein Offenbarungseid. Zwingend erforderlich sei die umgehende Einleitung konkreter Reformschritte. Aus Sicht des Verbandes stellt das CSU-Modell eines Bundespflegeleistungsgesetzes in Kombination mit der Einführung einer Bürgerversicherung einen geeigneten Weg dar, um die Pflegefinanzierung zukunftsfest zu machen.→ weiterlesen
09.06.2011
Aktuelle Pflegestatistik: Sachsen-Anhalt mit hohem Anteil Pflegebedürftiger
Das Statistische Bundesamt und das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt haben Zahlen der aktuellen Pflegestatistik veröffentlicht. Nach diesen lebten zum Stichtag 15.12. 2009 80.667 pflegebedürftige Menschen in Sachsen-Anhalt und somit 5.053 Pflegebedürftige mehr als im Jahr 2005. Mehr als zwei Drittel (67,5%) der Pflegebedürftigen im Land sind Frauen, ein Drittel (32,5%) Männer.→ weiterlesen
02.03.2011
Wohn- und Teilhabegesetz Sachsen-Anhalt in Kraft getreten
Das am 09.Dezember 2010 beschlossene Gesetz über Wohnformen und Teilhabe (Wohn- und Teilhabegesetz - WTG) ist im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Sachsen-Anhalt 2011/5 veröffentlicht und damit in Kraft getreten. Das Wohn- und Teilhabegesetz löst die Regelungen des bisherigen Heimgesetzes ab.→ weiterlesen
22.11.2010
Statistisches Bundesamt: Demografischer Wandel führt zu 50% mehr Pflegebedürftigen im Jahr 2030
Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann durch den absehbaren demografischen Wandel in Deutschland die Zahl der Pflegebedürftigen von 2,2 Millionen im Jahr 2007 auf 2,9 Millionen im Jahr 2020 und etwa 3,4 Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Die Zunahme bis zum Jahr 2020 dürfte somit 29% und bis 2030 rund 50% betragen. In einer langfristigen Betrachtung bis zum Jahr 2050 ergibt sich eine Verdopplung der Zahl der Pflegebedürftigen auf dann 4,5 Millionen.→ weiterlesen